Innsbrucker Schülerin an Masern erkrankt

Arzt
© APA/HELMUT FOHRINGER (Symbolbild)

Weitere Krankheitsfälle können nicht ausgeschlossen werden.

Eine Schülerin des Oberstufenrealgymnasiums Kettenbrücke in Innsbruck ist an Masern erkrankt. Die Jugendliche sei in der ansteckungsfähigen Zeit mehrmals täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen Sistrans und dem Gymnasium unterwegs gewesen. Deshalb könne die Landessanitätsdirektion Tirol weitere Krankheitsfälle nicht ausschließen, teilte das Land am Dienstag auf seiner Homepage mit.

Andere Passagiere könnten sich bei der Schülerin durch beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßene Tröpfchen, über die Luft oder über kontaminierte Haltegriffe in den öffentlichen Verkehrsmitteln angesteckt haben. Personen, die über keinen ausreichenden Impfschutz verfügen, hätten eine hohe Wahrscheinlichkeit an Masern zu erkranken. Mögliche sogenannte "Masern-Kontaktpersonen" sollten auf das Auftreten von Symptomen für 18 Tage achten. Die durchschnittliche Dauer der Inkubationszeit betrage 14 Tage, hieß es.

Kontakt mit anderen meiden
Bei ersten Krankheitszeichen sollten die Betroffenen zu Hause bleiben und Kontakte mit anderen Menschen, insbesondere mit Schwangeren, Säuglingen und Kindern meiden. Auch der zuständige Amtsarzt sei zu verständigen, da Masern eine meldepflichtige Krankheit ist.

Am Gymnasium Kettenbrücke habe das Stadtmagistrat Innsbruck bereits Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet. Die Impfpässe der Schüler und Lehrer seien auf den Schutz vor der hochansteckenden Infektionskrankheit kontrolliert worden. Zudem wurden erste Impfungen in der Schule bereits durchgeführt, weitere folgen in Kürze, so das Land.

erstellt am 31. Jänner 2017, 15:59

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