Ins Happyland fließen weitere 700.000 €

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Nach der teuren Generalsanierung greift Klosterneuburg wieder tief in die Tasche.

Der Wirbel rund um das Happyland ließ in den vergangenen Monaten, wie berichtet, nicht nach. Nach einem mehr als kritischen Rechnungshof-Bericht will Klosterneuburg jetzt mit dem sich seit Jänner im Amt befindlichen Geschäftsführer, Volleyballspieler Wolfgang Ziegler, durchstarten. Kein gutes Haar lässt die Stadt am ehemaligen Generalplaner.

Prüfung
Denn der sollte laut Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) lieber seine Versicherung einschalten. Auslöser sind die insgesamt 15,3 Millionen Euro, die in die viel zu teure „Pfuschsanierung“ geflossen sind. Nachdem eine Million mehr als vom Gemeinderat beschlossen investiert wurde, holte sich die Stadt, wie berichtet, den Rechnungshof ins Boot. Das Fazit: ein niederschmetternder Prüfungsbericht mit einer langen Mängelliste bei Heizung, Klima und Lüftung und das trotz Generalsanierung.

Neuer Plan
Klosterneuburg wagt nun nochmals einen Versuch und will mit dem Happyland durchstarten. So seien die Empfehlungen des Rechnungshofs bereits umgesetzt. Heuer sollen laut Schmuckenschlager rund 700.000 Euro in Verbesserungen fließen. Geplant sind ein neuer Gymnastikraum, die ­Sanierung von Sauna und Außenbecken und Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit.

erstellt am 11. April 2018, 10:31

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