Hessenpark: Anrainer wollen die Nachtsperre

Hessenpark
© Harald Dostal

Mit einem Aufruf wendet sich die Bürgerinitiative an die Linzer Volksvertreter.

„Es gibt Probleme in einer Stadt, die kann man nicht lösen“, sagte Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) laut der Bürgerinitiative „Lebenswerter Hessenpark“ vor einem Jahr zu den Anrainern. Und tatsächlich wurde seitdem keine Lösung für die Probleme in der Grünanlage gefunden. Expertenrunden scheiterten, für ein Alkoholverbot oder eine Sperrzone mit Platzverboten fanden sich keine Mehrheiten. Jetzt aber liegen mehrere Anträge im kommenden Gemeinderat am 29. Juni am Tisch, die den Anrainern neue Hoffnung geben. Sie ruhen vor allem auf dem schwarz-blauen Vorstoß Richtung nächtlicher Sperre und dem Neos-Vorschlag einer Ersatzfläche für die Drogenszene.

Denn laut der Initiative müsse die Politik differenzieren: Tagsüber hielten sich betreuungsbedürftige Suchtkranke im Park auf, nachts dagegen diene der Park Drogendealern und Nachtschwärmern, die sich Alkoholgelagen hingäben. Letztere würden durch soziale Maßnahmen nicht erreicht. „Wir sind überzeugt, dass nur die Kombination aus Ersatzfläche und Nachtsperre eine nachhaltige Lösung für alle Betroffenen darstellt“, sagt die Sprecherin der Initiative, Olga Lackner.

erstellt am 26. Juni 2017, 09:39

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