Getreidemarkt wird zu Wiens Staufalle Nr. 1

Getreidemarkt
© TZOe Artner

Der Getreidemarkt soll zum Fahrrad-Highway werden, die Autofahrer stöhnen.

Die Zweierlinie ist als einer der Stau-Hotspots von Wien gefürchtet. Jetzt wird die Situation für alle Autofahrer endgültig prekär. Denn die Stadt gibt am Mittwoch den Detailfahrplan für die Umsetzung des "Lückenschlusses" für Radler zwischen Mariahilfer Straße und ­Lehárgasse bekannt.

Megastau ist schon ab Frühsommer täglich fix

Fix ist jetzt schon: Ab dem Frühsommer wird auf der Zweierlinie, wie schon im Vorjahr bei der ersten Bauetappe des Radwegs beim Naschmarkt, nichts mehr gehen. Dann wird auf 230 Meter Länge zwischen Mariahilfer Straße und Lehárgasse ein baulich getrennter Radweg errichtet, wobei eine Fahrspur für Pkws verschwindet. In der Gegenrichtung wird ebenfalls eine Pkw-Spur abgebaut und ein 130 Meter langer Radweg bis zur Babenberger Straße gebaut. Als wirkliches Problem für den Verkehrsfluss auf der ohnehin permanent verstopften Zweierlinie ­sehen etwa die Experten des ÖAMTC den Übergang bei der Lehárgasse. Hier wird der Autoverkehr durch eine zusätzliche Ampel eingebremst.

Die Verkehrsstadträtin der Grünen, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, hält den Lückenschluss für unverzichtbar.

ÖVP und die FPÖ kritisieren die zusätzliche "Autofahrerschikane".

erstellt am 18. April 2017, 06:56

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