Geheim-Deal zu Karlsplatz ist gescheitert

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© ZOOM visual project gmbh

Mittwochabend platzte eine Verhandlung zwischen Bezirk und Bauträger Zürich.

Es war ein allerletzter Versuch, die totale Verschandelung des Karlsplatzes durch den Glasbetonklotz der Zürich-Kosmos-Versicherung zumindest abzumildern. Mittwochabend traf sich Wiedens Bezirksvorsteher Leopold Plasch (SPÖ) mit den Versicherungsmanagern.

Drei Fenster weg. Sein Kompromissvorschlag: "Beim neuen Gebäude sollen drei Fenster breit eingespart werden, damit das Haus von der Karlskirche abrückt und diese damit freier steht."

Doch die Versicherer blieben hart. ÖSTERREICH gegenüber erklärt eine Sprecherin: "Wir sehen keine Veranlassung, die Tätigkeit des Architektenteams und des Preisgerichts des Wettbewerbs infrage zu stellen, zumal das Flächenwidmungsverfahren bereits im Laufen ist."

Plasch kündigt nun in ÖSTERREICH an: "Wir können es als Bezirk zwar nicht stoppen, werden aber ab sofort mit negativen Stellungnahmen das Projekt bekämpfen."

erstellt am 09. Februar 2017, 08:22

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