Föhn-Orkan löst totales Chaos aus

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© Geuerwehr

517 Mal mussten Feuerwehren bis Redaktionsschluss am Dienstag ausrücken.

Im Dauereinsatz waren Kärntens Einsatzkräfte in der Nacht auf Dienstag. Grund dafür waren heftige Sturmböen vor allem im Süden Kärntens, wie etwa in den Bezirken Völkermarkt, Klagenfurt-Land und teilweise auch Villach-Land. Etwa 6.000 Haushalte waren am Dienstag bei Redaktionsschluss noch immer ohne Strom, in Bad Eisenkappel wurde sogar der Zivilschutzalarm ausgelöst.

Föhnsturm zog mit über 100 km/h über Dobratsch

Schäden
Erhebliche Forstschäden im Bereich der Alpenstraße hat der nächtliche Föhnsturm, der mit über 100 km/h über den Dobratsch gefegt ist und auch am Dienstag nicht nachgelassen hat, angerichtet. „Hinauf zur Rosstratte liegen etliche umgestürzte Bäume. An vielen Stellen ist es aus Sicherheitsgründen noch gar nicht möglich, diese zu entfernen. „Das Risiko ist zu groß“, sagte Villachs Bürgermeister Günther Albel (SPÖ) am Montag. Deshalb bleibt die Dobratsch-Alpenstraße gesperrt. Ebenfalls gesperrt werden musste die B 82 zwischen dem Gösselsdorfer See und Miklauzhof (Bezirk Völkermarkt), gegen Dienstagmittag wurde diese wieder für den Verkehr freigegeben.

Straßen blieben gesperrt, Skigebiet geschlossen


Weitere Sperren

Gesperrt bleiben mussten am Dienstag jedoch die B 81 und die B 82 ab Miklauzhof in Richtung Eisenkappel. Die Gemeinde war bis Redaktionsschluss weiterhin nur für Einsatzfahrzeuge erreichbar. Auch das Skigebiet Nassfeld blieb am Dienstag geschlossen.

Hochwasser
Die Gail ist bei Fürnitz und Federaun über die Ufer getreten und führt Hochwasser, in Feistritz ist das Trinkwasser verunreinigt.

erstellt am 13. Dezember 2017, 08:44

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