Föhn-Orkan kappte Strom für Tausende

Föhn Orkan Deutschlandsberg
© APA/BFVDL

Katastrophenalarm wurde nach der Sturmnacht im Süden ausgerufen.

Schwere Schäden hat der Föhnorkan im Süden und Westen der Steiermark hinterlassen: Mit bis zu 150 km/h fegte er übers Land, selbst in der Stadt Deutschlandsberg wurden 125 km/h gemessen. Die Folge: Tausende Steirer waren ohne Strom, zahlreiche Dächer abgedeckt, die B76 und die B77 zeitweise gesperrt, die GKB-Strecke ebenso, als ein Baum die Weiterfahrt blockierte. „Für die Passagiere bestand keine Gefahr“, versicherte Feuerwehr-Kommandant Franz Strohmaier. Insgesamt waren Dienstagfrüh noch einige Gebiete in den Bezirken Leibnitz, Deutschlandsberg und Voitsberg am Straßenweg noch nicht erreichbar.

Katastrophendienst
Für die hunderten Feuerwehrleute, die ab den Morgenstunden durch Kräfte und Gerätschaften aus anderen Bezirken unterstützt wurden, war die Beseitigung der Schäden hingegen „teilweise lebensgefährlich“, als der Sturm immer wieder gefährlich auffrischte: 17 Feuerwehren aus Deutschlandsberg und zwölf aus Leibnitz standen zunächst im Einsatz, dazu Hunderte Monteure der E-Werke und der Energie Steiermark, um die Stromversorgung wiederherzustellen. 10.000 Haushalte waren zunächst ohne Strom, vor allem, weil umgefallene Bäume Leitungen gekappt hatten.

Schulen

Aus Sicherheitsgründen blieben auch Schulen und Kindergärten – in Schwanberg, Hollenegg und St. Johann im Saggautal – gestern geschlossen. Der Föhnsturm verursachte auch in den Tälern der Obersteiermark – so im Murtal – Schäden. Meteorologen erwarteten, dass der Wind Dienstagmittag nachlassen würde. Dann würde sich erst das wahre Ausmaß der Schäden zeigen, so ein Experte gegenüber ÖSTERREICH.

erstellt am 13. Dezember 2017, 08:33

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