Fischotter: Die Jagd könnte bald beginnen

Fischotter
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306 Fischotter leben in Kärnten. Die Zahl hat sich seit 2014 fast verdoppelt.

Das Land Kärnten lässt derzeit den Bestand der Fischotter erheben, Kotproben wurden gesammelt und mittels DNA-Analyse die einzelnen Tiere ermittelt. So kam man auf 306 Fischotter. 2014 gab es lediglich 160, somit hat sich der Bestand in den vergangenen zwei Jahren fast verdoppelt.

Geschützt

„Der Fischotter, der aufgrund der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU unter strengem Schutz steht, konnte sich seit seiner Wiederansiedelung in Kärnten ungehindert vermehren und die Fischmenge in den Flüssen dramatisch reduzieren“, sagt Landesrat Gernot Darmann (FPÖ).

Bis Jahresende soll der Endbericht vorliegen. „Wenn mit diesem Gutachten eine valide Bestätigung vorliegt, dass der Fischotterbestand in Kärnten gesichert ist, werde ich als Jagdreferent handeln und der Regierung eine Verordnung vorlegen, welche eine begrenzte Entnahme von Fischottern zulässt“, so Darmann. Der Fischbestand müsse sich wieder erholen, denn die Fischbiomasse in den Kärntner Flüssen sei um mehr als 80 Prozent zurückgegangen.

Entscheidung

Frühestens im Jänner könne eine Entscheidung getroffen werden, ob der Fischotter bejagt werden soll oder nicht.

erstellt am 12. Oktober 2017, 09:01

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