Drogen-Hotspots: Dauer-Razzien gehen weiter

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© APA / Herbert Oczeret

150 Polizisten sind täglich im Einsatz.

Obwohl viele Dealer vertrieben wurden, hält die Polizei den Fahndungsdruck hoch.

Wien. Polizei-Vizepräsident Karl Mahrer kann mittlerweile eine eindrucksvolle Bilanz der Dauer-Razzien der Polizei an den Drogen-Hotspots am Gürtel, am Handelskai und am Praterstern vorlegen: "Wir haben mehr als 7.000 Identitätsfeststellungen durchgeführt, 300 Verhaftungen vorgenommen und 200 Verdächtige wanderten in U-Haft."

Tatsächlich hat sich etwa an der U-Bahn-Station Josefstädter Straße die Lage normalisiert, die Dealer sind weg und die Anrainer atmen auf. "Sie kommen zu uns und danken uns für unsere Präsenz", so Mahrer.

Der Druck auf die Szene wird weiter verschärft

"Trotzdem werden wir auf absehbare Zeit nicht mit unseren Kontrollen auf hören. Der Druck auf die Szene mit täglich 150 Beamten im Einsatz wird hoch gehalten, um zu verhindern, dass sie sich wieder irgendwo zu verfestigen beginnt", erklärte Mahrer vor Journalisten.

Keine Dealer da. Jedenfalls werde man weiter daran arbeiten, dass es Dealer an den Hotspots fast unmöglich haben, ihrem Geschäft nachzugehen.

Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) meint dazu: "Dealer sind Verbrecher und somit in Wien jedenfalls nicht willkommen."

erstellt am 18. Juli 2016, 08:40

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