Bürger-Polizei startet jetzt in acht Bezirken

Polizei Wien
© TZOe Fuhrich

Wiener Polizei sucht in acht Bezirken „Sicherheitsbürger“ als Vertrauensleute.

Obwohl die Kriminalität – bis auf einige Deliktgruppen – im Langzeitvergleich sinkt, gibt es ein steigendes Sicherheitsbedürfnis“, analysiert Wiens Polizei-Vizepräsident Karl Mahrer die aktuelle Sicherheitslage.

Sicherheitsbürger

Die Antwort liegt in gezielter Polizeiarbeit und in mehr Bürgernähe durch die neue „Community-Polizei“: In acht Wiener Bezirken (Meidling, Hietzing, Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, Donaustadt und Liesing) sucht sich – anders als bei bisherigen Modellen in einigen Bundesländern – die Polizei selbst in Absprache mit der Bezirksvorstehung „Sicherheitsbürger“ aus. Diese Vertrauensleute sind etwa die Obleute von Kleingartenvereinen, Einkaufsstraßen, Vertreter von Bürgerinitiativen oder auch Trafikanten, die ihr Grätzel sehr gut kennen und die Multiplikatoren sind.

Info-Offensive

Diese Vertrauenspersonen erhalten von der Polizei aktuelle Infos zur Sicherheitslage, um die Nachbarschaft auch informieren und warnen zu können. Und sie sollen im Gegenzug die Polizei mit Infos aus dem Grätzel versorgen.

Das Modell soll 2017 nach einer Evaluierung laut Innenressort bundesweit umgesetzt werden.

erstellt am 09. Juli 2016, 15:36

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