Beschwerden-Flut wegen Radar auf A2

Radar A2
© Asfinag

Tempo 80 und Blitzgewitter auf der Ostautobahn sorgen weiterhin für Wirbel.

„Wir haben in den vergangenen Tagen viele Beschwerden von Mitgliedern erhalten“, erzählt Martin Hoffer, Chefjurist des ÖAMTC. Die viel diskutierte Radarfalle auf der Autobahn A 2 bei Wr. Neustadt beschäftigt nun auch den Autofahrerklub. Seit 24. Februar blitzt es, wie ÖSTERREICH berichtete, in dem Baustellenbereich und das auch gewaltig. Schon in den ersten 14 Tagen wurden rund 20.000 Schnellfahrer erwischt und knapp 600 Führerscheine abgenommen.

Laut ÖAMTC zu wenig Schilder bei Baustelle


Einnahmen
Sehr brisant: Mehr als eine Million Euro soll die Asfinag bereits eingenommen haben. Noch brisanter, weil die Arbeiten in Fahrtrichtung Wien noch nicht mal gestartet sind. „Wir verstehen die notwendige Geschwindigkeitsbeschränkung. Die enorme Zahl an Strafen legt aber nahe, dass die Ankündigung des Baustellenbereiches unzureichend ist“, so Hoffer.

Asfinag stellt jetzt noch mehr Warntafeln auf


Forderung
Mit dem Vorschlag, unter anderem im Nahbereich der Verengung nochmals auf Tempo 80 hinzuweisen, habe man sich auch bereits an die Asfinag gewandt. Diese verwies darauf, dass bereits vergangene Woche mehrere neue Radar-Warn­tafeln aufgestellt wurden. Die Wogen dürften also wieder geglättet werden, wie Sprecherin Alexandra Vucsina-Valla weiter mitteilte: „Es werden in den nächsten Tagen noch weitere Schilder aufgestellt.“

erstellt am 30. März 2017, 08:53

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