Bergunfälle: Retter sind im Dauereinsatz

Bergrettung Salzburg, Wallinger
© Bergrettung Salzburg, Wallinger

Bis zu zwei Einsätze pro Tag müssen die Helfer derzeit schultern.

Mit dem Sommer hat auch die Hauptsaison auf den Bergen begonnen - und damit für die Bergretter die arbeitsreichste Zeit des Jahres. Seit Anfang Juni reiht sich ein Zwischenfall an den nächsten. Trauriger Höhepunkt der Unglücksserie ist jetzt der Tod eines 61-jährigen Mühlviertlers.

Todessturz. Der Mann aus dem Bezirk Freistadt stürzte Montagnachmittag vor den Augen seiner Freunde in Rosenau am Hengstpass (Bez. Kirchdorf) ab. Der 61-Jährige war vom Weg abgerutscht, 150 Meter in die Tiefe gefallen. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

"Neben Stürzen sind es vor allem Notlagen wegen plötzlicher Gewitter sowie Kreislaufprobleme, die uns derzeit in Atem halten", sagt Wilhelm Tillmann von der Bergrettung OÖ. "Im Schnitt sind es jetzt bis zu zwei Einsätze pro Tag."

Im Vorjahr rückten die 800 oö. Bergretter mehr als 400 Mal aus und jedes Jahr werden es mehr Einsätze. Immer mehr Menschen ziehe es in die Berge. Und meist sind es ungeübte Hobbysportler, die in Not geraten.

erstellt am 14. Juni 2017, 09:15

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