Belvedere-Zustand skandalös & fahrlässig

Belvedere-Führung
© APA/HERBERT NEUBAUER

Scharfe Kritik bei der Jahrespressekonferenz der neuen Belvedere-Führung.

Man habe ein „schweres Erbe“ von Ex-Chefin Agnes Husslein-Arco übernommen. „Wir finden hier einen Zustand vor, der skandalös ist“, gestand Generaldirektorin Stella Rollig. „Mit bleichem Gesicht“ sei ein Klimaspezialist etwa von der Kontrolle der Geräte am Dachboden gekommen – Prüfgutachten wurden ignoriert, Baugenehmigungen fehlen. Auch Brandschutztüren seien „aus ästhetischen Gründen“ ausgebaut worden. „Es geht hier um Milliardenwerte“, so Geschäftsführer Wolfgang Bergmann. Die Regressforderungen an Husslein seien „eine Lächerlichkeit im Vergleich zu dem, was wir hier an fahrlässiger Führung vorgefunden haben. Ich bin voll der Sorge, was wir noch weiter finden werden.“

Bilanz
Immerhin die Bilanz ist top: Erstmals wurde die Zehn-Millionen-Euro-Marke bei Ticketverkäufen gesprengt.

erstellt am 07. Dezember 2017, 09:54

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