Ballermann, Baracken: Es kracht am Kanal

Badeschiff
© TZOe Niesner Lisi

Rot-grüner Streit um Zukunft der coolsten Sommermeile Wiens am Donaukanal.

Nachdem der Rechnungshof – ÖSTERREICH berichtete – die freihändige Vergabe von Pachten für 
Gastro-Unternehmen am Donaukanal herb kritisiert hatte, entschloss sich Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) dazu, alle auslaufenden Pachtverträge am Donaukanal neu auszuschreiben. Außerdem wollte sie damit verhindern, dass durch Sub-Verpachtungen wie beim skandalumwitterten Norbert Weber eine regelrechte „Barackenkultur“ einzieht.

Gerold Ecker, Chef des Badeschiffs und der Adria Wien, will dagegen klagen – und sich am heutigen letzten Tag der Frist gar nicht bewerben. Maria Vassilakou (Grüne) fürchtet, dass Großbetriebe den Donaukanal zum „Ballermann“ abwerten.

erstellt am 15. Dezember 2017, 07:48

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