Arbeitsmarkt: Noch immer "Sorgenkinder"

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© Land Stmk

Ältere Menschen und Behinderte haben es immer noch schwer am Jobmarkt.

„Erstmals haben wir eine rückläufige Zahl der Arbeitslosigkeit. Das gibt den Menschen Hoffnung. Eine Aufbruchstimmung macht sich bemerkbar“, berichtet Soziallandesrätin Doris Kampus (SPÖ) von einem positiven Einfluss des Konjunkturaufschwungs auf den Arbeitsmarkt. „Dennoch bleiben uns ‚Sorgenkinder‘ auf die wir nicht vergessen dürfen“, betont sie. Speziell sind damit die Langzeitarbeitslosen über 50 und behinderte Menschen gemeint. Einen Paradigmenwechsel möchte sie daher in den Unternehmen herbeiführen. Aktiv wolle man auch den Fachkräftemangel angehen.

Dankbar
Hand in Hand arbeite man deshalb mit dem AMS zusammen. „Wir sind dankbar für die Kooperation mit dem Land. Wo wir nicht fördern dürfen – etwa bei geringfügiger Beschäftigung –, übernimmt das Land“, erklärt AMS-Chef Karl-Heinz Snobe. 35.000 Arbeitslose sollen mit Beschäftigungs- und Beratungsprojekten wieder Arbeit finden. 6,2 Millionen Euro steuert dafür das Land bei, 1,3 Millionen für Schulungen, 3,5 Millionen für Menschen mit Behinderung.

Appell
Der Bedeutung der „Aktion 20.000“ wollen beide Nachdruck verleihen. „Österreichweit gibt es 50.000 ältere Langzeitarbeitslose, nur sieben Prozent landen im ersten Arbeitsmarkt“, unterstrich Snobe den Appell an die Politik, die Initiative weiterhin zu tragen.

erstellt am 07. Dezember 2017, 10:25

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