Alpinist überlebt 30-Meter-Sturz in Gletscherspalte

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© APA (Archivbild)

Seine Kameradin (32) hatte ihn noch festzuhalten versucht.

Gegen Mittag waren eine 32-jährige Bergsteigerin und ihr deutscher Begleiter (39) vom Pitztalergletscher zum Taschachferner abgestiegen. Von dort wollten sie dann mit Schneeschuhen und angeseilt zur Wildspitz-Nordwand aufsteigen.

Absturz
Beim Aufstieg folgten sie einer erkennbaren, älteren Aufstiegsspur. Zur eigenen Sicherheit fügten sie bei ihrem Seil auch drei sogenannte Bremsknoten ein. In einem spaltigen Gletscherabschnitt brach der 39-Jährige aber plötzlich ein. Die Alpinistin konnte den Sturz ihres Kameraden zunächst aufhalten, sicherte das Seil an ihrem Eispickel.
Rettungsaktion. Doch der Pickel löste sich aus dem Schnee, der Deutsche stürzte noch weiter ab. Insgesamt fiel er 30 Meter in die Tiefe. Weitere Rettungsversuche der Frau blieben erfolglos. Im letzten Moment konnte die alarmierte Bergrettung Sölden den Verletzten per Zweibein aus der Spalte holen.

Erst kürzlich war ein 18-Jähriger beim Taschachferner in eine Gletscherspalte gefallen. Er überlebte den Absturz jedoch nicht.

 

erstellt am 16. November 2015, 08:26

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