Alarm: In Salzburg gibt es bald keine Frösche mehr

1280px-European_Common_Frog.jpg
© Wikipedia

In den Kalkalpen ist der Bestand um 95 Prozent zurückgegangen.

Innerhalb von zwei Jahrzehnten ist der Bestand des Grasfrosches im Land Salzburg um 83 Prozent zurückgegangen, in den Kalk­alpen sogar um 95 Prozent. Das zeigt die Langzeitstudie vom Haus der Natur. Bei der Erdkröte gab es regional zwar auch große Veränderungen, landesweit blieb der Bestand aber nahezu unverändert.

Andere Arten, wie der Laubfrosch, seien bereits großflächig zu Raritäten verkommen, so die Biologen. Auch verändern Bodenversiegelung, Drainagierung, industrielle Landwirtschaft und Fischbesatz in Gewässern die Lebensräume für Amphibien nachhaltig. Die Forscher: „Ein massiver Verlust für die heimischen Ökosysteme.“

erstellt am 22. November 2017, 08:53

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.