Ab Freitag wird der Gürtel zur Staufalle Nr. 1

Stau Spittelauer Lände
© TZOe Lisi Niesner

Innerer Gürtel wird zur Großbaustelle. Elefantenschilder sollen Ärger mildern.

Der Innere Gürtel im Westen Wiens wird ab Freitag für einige Monate zum Nadelöhr. Grund sind Bauarbeiten zwischen Seidengasse (Neubau) und Pfeilgasse (Josefstadt).

Zunächst bleiben noch drei von vier Spuren befahrbar. Voraussichtlich ab 3. Juli wird es ernst.

Ab Juli zweispurig

"Auf einer Länge von einem Kilometer werden 190 Betonfelder ausgetauscht", erklärte MA-28-Leiter Bernhard Engleder. Dann wird es auch für den Verkehr eng. Voraussichtlich bis 3. September stehen nur noch zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

In der Nacht – also nach 22 Uhr – und an Wochenenden kann es sogar zu einer Einengung auf nur eine Spur kommen. Ende September soll die Baustelle fertig sein.

Ärger erwartet
Bernhard Engleder, Leiter der MA 28, reagierte schon vorab auf den Ärger, der der Stadt entgegenschlagen wird, wenn Autofahrer im Stau neben gesperrten Baufeldern stehen, auf denen kein einziger Bauarbeiter zu sehen sein wird.

Elefant soll beruhigen
"Das liegt daran, dass der Beton drei Tage lang benötigt, um auszutrocknen", so die Erklärung der MA 28. Um das dem Bürger näherzubringen, werden dieses Jahr wieder Schilder aufgestellt. Darauf zu sehen ist ein Elefant, der mit den Füßen im Beton steckt. "Noch nicht hart!", ist darüber zu lesen.

Elefant Baustelle

Nächste Baustelle
Bald nach dem Start dieses 3,9 Mio. Euro teuren Projekts folgen Ende Juni Bauarbeiten auf der Westausfahrt – und noch mehr Stau.

erstellt am 18. Mai 2017, 08:11

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