AUVA: Gewerkschaft & Betriebsrat kämpfen

001-gpa.jpg
© GPA

Gewerkschaft und Betriebsrat wollen beim Protest bis zum Äußersten gehen.

Die von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein angekündigte Auflösung der AUVA würde letztendlich das Aus für das UKH Klagenfurt bedeuten. 418 Menschen sind derzeit in der AUVA in Kärnten beschäftigt – 385 davon im UKH.

Forderung
Vor dem UKH wurden am Dienstag Unterschriften gegen die Einsparungsmaßnahmen gesammelt. Die Gewerkschaft der Privatangestellten GPA und der Betriebsrat fordern, die AUVA als eigenständigen Versicherungsträger mit gesicherter Finanzierung zu erhalten. „Die einzigen Gewinner wären eine Handvoll Großkonzerne. Für Klein- und Mittelbetriebe, wie wir sie in Kärnten haben, hat die AUVA eine wichtige Sicherungsfunktion. Und für Zehntausende Menschen im Land garantiert sie eine Unfallversorgung auf höchstem Niveau“, warnt GPA-Landesgeschäftsführerin Jutta Brandhuber.

Im UKH werden jährlich über 46.000 Patienten behandelt und rund 5.000 Operationen durchgeführt. „Somit entlasten wir die Unfallabteilungen in anderen Kärntner Spitäler gewaltig“, so Betriebsrat Günther Kanduth. Betriebsrat und Gewerkschaft kündigten an, beim Protest bis zum Äußerten gehen zu wollen.

erstellt am 11. April 2018, 11:01

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema

Diese Website verwendet Cookies

Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.