AK ging einkaufen: Waren um bis zu 7% teurer

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Billig-, Marken- und Bioerzeugnisse verteuerten sich unterschiedlich stark.

Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs haben die Testeinkäufer der Arbeiterkammer zusammengetragen und die Preise mit 2016 verglichen. Ergebnis: Die größte Preissteigerung hat es mit 7,44 Prozent bei Markenprodukten gegeben, Bioprodukte wurden um 3,88 Prozent teurer, und Eigenmarken legten um 3,13 Prozent zu.

Teurer im Vergleich zum Einkommensplus

Differenz
„In den vergangenen Jahren liegt die Steigerung für den Lebensmittelwarenkorb über der Erhöhung des durchschnittlichen Haushaltseinkommens“, unterstreicht AK-Marktforscherin Susanne Bauer. Je nach Einkauf ergab sich eine maximale Differenz von 24,07 Euro, wenn 15 vergleichbare Produkte in den Einkaufskorb gelegt wurden – das waren 158 Prozent.

Die größte Preisspanne gab es mit 139 Prozent bei den Markenprodukten. Bei Milch lag die Differenz bei 36 Prozent, bei Spaghetti können die Preise aber um sagenhafte 718 Prozent variieren. Auch bei Tomaten wurde eine Preisspanne von 569 Prozent registriert. Teebutter – ein großes Thema vor Kurzem – legte um 37 Prozent zu.

Zudem haben die Experten der Arbeiterkammer festgestellt, dass sich die Preise von Marken- und Billigprodukten annähern.

Herkunft
Bei 98 Prozent der Waren wurde angegeben, woher sie stammen – 2011 fehlte die Herkunftsangabe noch bei 35 Prozent aller Produkte. Allerdings hat sich die geografische Herkunft der Waren in den vergangenen Jahren deutlich ausgeweitet, so die Arbeiterkammer.

Untersucht wurden von 4. bis zum 14. September die Betriebe Spar, Interspar, Billa, Unimarkt und Merkur sowie Hofer, Lidl und Penny.

erstellt am 22. November 2017, 08:37

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